Wie mache ich ein gutes Portraitfoto?

Ein Ratgeber für Anfänger und Wissbegierige

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Wie mache ich ein gutes Portraitfoto


Das Wichtigste zuerst:


Ein Beispiel

Viele Hobbyfotografen trauen sich nicht an die Portraitfotografie heran, aufgrund der Angst, eine Person ins "schlechte Licht" zu rücken. In der Portraitfotografie geht es darum, die Natürlichkeit einer Person hervorzuheben und Emotionen zu zeigen. Portraitfotografie findet in vielen Bereichen seinen Nutzen. Denn wer möchte kein schönes Anzeigebild auf seinem Social Media Kanal haben, oder bei der nächsten Bewerbung mit einem Lächeln überzeugen? 

Es macht wahnsinnig viel Spaß!

Auf zum Volltreffer

Nun, da schonmal ein grundlegendes Bild zu der Frage "Wie mache ich ein gutes Portraitfoto?" hast, ist es für mich an der Zeit dir Schritt für Schritt zu zeigen, wie du nun selbst zu einem guten Portraitfoto kommst! Gut SCHUSS!

Heute zeige ich dir, wie du selbst Portraitfotos schießen kannst und wann Portraitfotos Sinn machen. Auch wenn du dich bisher nicht an das Thema herangetraut hast oder kompletter Fotografie Anfänger bist.

Wie du es vielleicht schon in meinem vorherigen Beitrag zu dem Thema "Was macht einen guten Fotografen aus?" gelesen hast, waren meine ersten Motive hauptsächlich Hunde. Mit der Portraitfotografie hatte ich wenig zutun und auch heute ist es nicht üblich, dass ich Portraits schieße, fand das Thema allerdings immer sehr interessant. Ich hatte mich immer wieder gefragt, wie kommen diese coolen Portraits zustande und wie kann ich sie selber umsetzen.

Die Antwort ist einfach: fang an und mach es einfach. Es macht unheimlich viel Spaß sich selbst auszuprobieren, Fortschritte zu machen und vor allem den Leuten vor der Linse eine Freude zu bereiten.

In diesem REALTALK Ratgeber werde ich dir alles wichtige mit auf den Weg geben, was du über die Portraitfotografie wissen muss. Ohne unnötigen Schabernack oder Fachgeschwafel. Wohlmöglich ist es auch der ausführlichste Artikel, den es derzeit zu der Portraitfotografie gibt.

Das sind die konkreten Schritte:

Die ersten konkreten Schritte, um die Portraitfotografie nun richtig umzusetzen, dich optimal vorzubereiten und besser zu verstehen sind Folgende. Diese detaillierten Schritte helfen dir dabei, die Portraitfotografie besser greifen und verstehen zu können oder sogar selbst damit zu starten.

Deine Umgebung ist das perfekte Fotostudio

Sei es bei dir Zuhause, bei deinem Model, in deinem eigenen Fotostudio, In der Natur oder in deiner Nachbarschaft. Überall lassen sich Elemente wie ein Stuhl, eine Parkbank, eine mit Graffitti besprühten Hauswand oder ein Meer aus Blumen in deine Bilder integrieren und somit eine gewisse Stimmung erzeugen.

Halte die Augen offen und probiere dich aus. Spiele mit dem einfallenden Licht und lasse so schöne Momente entstehen. Du wirst anfangs viele Bilder schießen, wo du dich im Nachgang fragt "Was habe ich mir bloß dabei gedacht?", aber auf kurz oder lang wirst du dir selbst dankbar dafür ein, es einfach getan zu haben. So entwickelst du dein fotografisches Auge weiter und glaub mir, jedes Jahr auf Neue wirst du dich rückblickend Fragen "Was habe ich mir nur dabei gedacht?" 😀

Keine Angst vor der Nachbearbeitung

Selbstverständlich möchte man immer das bestmögliche aus seinen Fotos rausholen und viele Leute fotografieren in der Anfangszeit vor allem in dem Dateiformat JPEG. Um in der Nachbearbeitung bzw dem Entwicklungsprozess deiner Bilder das Meiste herauszuholen geht die Empfehlung stark dahin, deine Fotos im RAW-Format zu schießen. 

Das liegt ganz einfach daran, dass in diesem Dateiformat viel mehr Daten für dein Bild gespeichert werden und du in der Entwicklung einen größeren Spielraum hast. Mehr dazu in DIESEM Beitrag.

Die Nachbearbeitung lässt sich mit vielen Programmen gestalten, eines der bekanntesten Programm ist wohlmöglich die Adobe Creativ Cloud. Aber auch Standalone Softwares wie Skylum Luminar oder auch Herstellerabhängige kostenlose Programme helfen bei der Entwicklung von RAW-Dateien.

Ähnlich wie damals mit den Fotofilmen in der analogen Fotografie entwickeln wir hier unsere Bilddateien und erwecken die Farben zum leben. Die Devise lautet hier WENIGER ist MEHR. Wichtig ist zu sagen, dass du deinen eigenen Stil finden solltest und nicht einem bestimmten IDEAL entsprechen musst. Den Umgang mit der Nachbearbeitung werde ich wohlmöglich in einem späteren Artikel noch aufgreifen 🙂

Das "richtige" Equipment

Vollprofis nehmen sich in der Regel einige Hilfsmittel zu Nutzen um für ihre Kunden auf den Punkt ein perfektes Ergebnis zu erzielen, dennoch helfen dir die besten Werkzeuge nichts, wenn du nicht damit umgehen kannst.

Für mich ist es weniger entscheidend, mit welcher Kamera oder welchem Objektiv die Bilder entstehen, sondern vielmehr, welche Wirkung hat das Bild auf mich. Werde ich emotional mitgerissen? Gefällt mir die Bildkomposition?

Um an dieser Stelle eine Empfehlung zu meinem Equipment auszusprechen wovon ich absolut überzeugt bin nutze ich:

Das ist mein Kamera Equipment was ich hauptsächlich nutze und mache mir dabei in der Regel die natürlichen Gegebenheiten zu nutzen. Ich stehe persönlich nicht auf den Perfektionismus in jeder Situation den perfekten Lichteinfall zu haben oder die besten Wetterverhältnisse zu nutzen. Dabei fordere ich mich und mein Equipment gerne heraus, aus wenigen Ressourcen die Natürlichkeit zu erhalten, die mir am wichtigsten ist.

Die 85mm Festbrennweite* von Sony macht vor allem aufgrund der schönen Offenblende für die Portraitfotografie eine echt gute Figur. Um flexibler in der Bildgestaltung zu sein nutze ich das Tamron Zoomobjektiv als Allrounder.

Darüber hinaus kann man sich selbstverständlich günstiges Studioequipment zulegen, was einem bei richtigem Umgang viel Arbeit und Zeit ersparen kann.

Reden ist erlaubt – Lachen erwünscht

Nichts ist langweiliger und unangenehmer als mit seinem Model an einem Spot zu sein und kein Wort miteinander zu quatschen. Als Fotograf bist du gleichzeitig dafür da Unterhaltung zu bieten. Rede mit deinem Model, gib hinweise zum Posing, reiße Witze, lache und zeig deinem Model zwischendurch die Ergebnisse der geschossenen Bilder.

Glaub mir, es macht nicht nur dir das fotografieren viel angenehmer, auch dein Model wird lockerer und fühlt sich wohl. Und das sieht man im Endresultat an deinen Bildern.

Man sieht die Leidenschaft die du mitbringst am Endergebnis und über diesen Punkt habe ich auch in meinem vorherigen Artikel schon geschrieben.

Demnach, nimm dir die Kamera, die du zur Verfügung hast, auch wenn es dein Smartphone ist, verabrede dich mit einer Person aus deinem persönlichen Umfeld und fang an deine ersten Portraitfotos zu schießen. Hab Spaß, nutze deine Ressourcen und gehe den ersten Schritt. Einfach MACHEN.

Auf Grundlage dieses Beitrags solltest du nun in der Lage sein, deine ersten guten Portraitfotos schießen zu können.

Abschließendes Fazit

Dank dieses Artikels "Wie mache ich ein gutes Portraitfoto?" bist du nun optimal für deinen Einstieg in die Portraitfotografie vorbereitet und musst nicht mehr dutzende andere unvollständige oder extrem lückenhafte Quellen durchforsten. Du bist nur gerüstet um deine VOLLTREFFER zu landen.

Wie du nun in diesem Beitrag erfahren hast, ist die Portraitfotografie zwar umfangreich, jedoch mit der richtigen Herangehensweise zu meistern. Du hast nun alles, um deine eigenen guten Portraitfotos zu schießen und brauchst dich nicht vor der Umsetzung fürchten.

Bevor du jedoch jetzt in die weite Welt hinausgehst und versuchst deine eigenen guten Portraitfotos zu schießen, lasse mir bitte einen Kommentar da, was deine Gedanken zu der Portraitfotografie sind. Ich freue mich auf dich ! 🙂


Julian
Julian

Hey... Ich bin Julian. Ich freue mich, dass du den Weg zu mir gefunden hast. Einer meiner absoluten Leidenschaften ist die Fotografie. Ich nutze jede freie Minute, um selber neues rauszufinden. Die Arbeit mit der Kamera und meiner Umgebung bringt mir Erfüllung. Lass uns gemeinsam an deinen Skills arbeiten, sodass du Fotos schießt, die zur unvergesslichen Erinnerung werden.

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