Was macht einen guten Fotografen aus?

Ein Ratgeber für Anfänger und Wissbegierige

Was macht einen guten Fotografen aus?

Mein Hund - mein bester Freund und mein häufigstes Motiv vor der Linse. Somit hat es sich bei mir dazu entwickelt, häufig Hunde zu fotografieren.

Das Wichtigste zuerst:

Das sind die Schlüsselelemente eines guten Fotografen

Neugierde

Disziplin

Sympathie

Mit seinen Bildern Geschichten erzählen

Leidenschaft


Ein Beispiel

Das Besondere an einem guten Fotografen ist nicht das Neueste und Teuerste Equipment zu besitzen, sondern viel mehr die Eigenschaft Emotionen zu sehen und in einem Bild festzuhalten. Dabei spielt es keine Rolle ob das Bild mit einer spiegellosen Vollformatkamera aufgenommen wurde, oder mit einem Smartphone. Zu einem guten Koch sagt man ja auch nicht „Das Essen schmeckt aber gut, sie müssen einen echt guten Kochtopf haben!“ Die beste Kamera ist immer die, die man gerade zur Hand hat.

Siehe auch unseren Beitrag zur Vollformatkamera.

Los gehts

Jetzt, da du nun grundlegend ein Bild davon hast, was einen guten Fotografen ausmacht, ist es für mich an der Zeit dir ein Stück näher zu erklären, wie du nun selber zu einem guten Fotografen werden kannst!  

Heute zeige Ich dir, wie du die Aufgabe meistern kannst ein guter Fotograf zu sein. Auch wenn du bisher noch nie etwas damit zutun hattest oder kompletter Anfänger bist.

Ich kann mich noch erinnern, als ich selbst das erste Mal für Jemanden Fotos gemacht habe. Damals wollte ich die Welpen einer Freundin fotografieren und war maßlos überfordert, sodass ich einfach meine Bilder gemacht habe und wieder nach Hause gefahren bin. Zum Glück waren die Ergebnisse ernüchternd.

In diesem REALTALK Ratgeber werde ich dir alles wichtige mit auf den Weg geben, was du als guter Fotograf mitbringen solltest. Ohne unnötigen Kram. Es wartet auf dich der wohl ausführlichste Artikel, den es derzeit zu der Frage „Was macht einen guten Fotografen aus?“ gibt.

Neugierde

Ein guter Fotograf ist stets neugierig. Er/Sie möchte sich stets weiterentwickeln und auch mehr über seine Motive erfahren. Dafür geht man oftmals nah ran und im Beispiel der People Fotografie ist es von Vorteil sich für den Gegenüber zu interessieren und auch im Vorfeld ein Gespräch zu führen um sich näher kennenzulernen und die Emotionen des Gegenüber im Bild festzuhalten. 

Emotionen spielen in der Fotografie nämlich eine riesige Rolle. Es gibt talentierte Fotografen und die, die sich dieses emotionale Sehvermögen angeeignet haben. Vergleichbar mit dem Profisport ist hier die Devise: Üben, üben, üben.. Aber nicht vergessen das geübte auch in die Tat umzusetzen 🙂

Disziplin

Bei der Disziplin trennt sich eindeutig die Spreu vom Weizen, was am Ende einen guten Fotografen ausmacht. „Nicht labern – Machen!“ - wenn es darum geht Aufträge an Land zu ziehen, seine Fotografie mit neuerem Equipment auf das nächste Level zu bringen, die Bildentwicklung zu beherrschen, oder sich auch mal früh aus dem Bett zu quälen um den Sonnenaufgang für eine besondere Stimmung zu nutzen. 

Wie diszipliniert du bist, zeigt dein handeln. Willst du deine Fotografie verbessern, oder schaust du dir lieber zur besten Stunde eine neue Sitcom auf Netflix an? Was sind deine konkreten Ziele? Urlaubsfotos in einem total überbelichteten Verhältnis schießen, oder Bilder schaffen die Geschichten erzählen? Halt dich ran und arbeite stetig an dir.

Sympathie

Ein guter Fotograf sollte seinem Gegenüber immer nett und höflich gegenübertreten. Sympathie ist hier das A und O. Gib deinem Model oder deinem Auftraggeber Aufgaben. Lass Sie an der Bildentstehung teilhaben und kommuniziere. 

Da ich in letzter Zeit den Ein oder Anderen Hundewurf begleitet habe, habe ich gelernt die Halter mit einzubeziehen. Kein künstliches unnatürliches positionieren der Models. Kommunikation ist hierbei entscheidend. Und GANZ wichtig – habt Spaß! Ohne Spaß ist das Leben doch nur halb so schön 😀

Geschichten erzählen

Entwickle eine Gabe mit deinen Bildern Geschichten zu erzählen. Überlege dir „was möchte ich mit diesem Bild aussagen und warum möchte ich das Bild genau so schießen?“ Diese zwei Fragen haben einen enormen Einfluss darauf, wie ein Bild am Ende auf den Betrachter wirkt. 

Klar, Schönheit liegt im Auge des Betrachters, und du solltest dich nicht für Andere verstellen bzw. in eine andere Rolle zwingen. Dennoch ist eine gewisse Bildkomposition wichtig, wenn du Menschen mitreißen möchtest.

Leidenschaft

Meine absolute Lieblingseigenschaft und in meinen Augen auch die wichtigste Eigenschaft zu der Frage „Was macht einen guten Fotografen aus?“. Man merkt meistens in den ersten Sekunden schon ob jemand der Fotografie mit Leidenschaft nachgeht. Das zeigt sich schon an den im Vorfeld genannten Punkten, aber auch die Energie die ein Fotograf mitbringt zu einem Shooting. 

Ein leidenschaftlicher Fotograf bereitet sich schon vor dem Shooting auf die Situation vor, er/sie weiss genau wie die Gegebenheiten an der Location sind und wie man sich verschiedene Mittel zu Nutzen machen kann. Da spielt auch die Disziplin eine große Rolle, allerdings ist die Leidenschaft der Punkt, wo man nicht seinen inneren Schweinehund überwinden muss um etwas zu schaffen – man MACHT es einfach. Einer Leidenschaft nachgehen bedeutet, dass das was man tut aus vollster Überzeugung und Freude tut. Und dann fühlt es sich auch garnicht nach „arbeiten“ an.

Ist die Fotografie deine Leidenschaft?

Wenn DU an diesen Eigenschaften arbeitest und dich wirklich für die Fotografie beigeisterst, diese auf das nächste Level bringen willst, dann geh raus und MACH es. Die beste Kamera ist immer Die die du zur Hand hast und worauf man aufbauen kann um ein guter Fotograf zu werden. Wenn du dich technisch Wissbegierig bist habe ich HIER einen Ratgeberartikel zur Vollformat Kamera für dich.

Von meiner Seite bleibt noch zu sagen, geh raus und mach es einfach. 
HAPPY SHOOTING! 🙂

Abschließendes Fazit

Dank dieses Artikels „Was macht einen guten Fotografen aus?“ bist du nun optimal darauf vorbereitet selbst zu einem guten Fotografen zu werden und musst nicht mehr dutzende andere unvollständige Quellen durchforsten. DU hast nun das Rüstzeug um gas zu geben.

Bevor du jedoch raus in die weite Welt gehst und nun die Mission hast ein guter Fotograf zu werden, lasse mir bitte einen Kommentar da, was deine Gedanken zu „was macht einen guten Fotografen aus?“ sind. Ich freue mich auf dich!

Was kostet ein guter Fotograf?

Es ist immer die Frage in welchem Bereich die Fotografie stattfindet. Ist es ein Business Shooting oder geht es hierbei um ein Paarshooting. Der Tagessatz für ein Business Shooting kann hierbei im Schnitt ca. zwischen 1000€ und 2000€ Netto am Tag liegen. Privatkunden kommen je nach Umfang ca. zwischen 50€ und 200€ Brutto auf ihre Kosten.

Wie kann ich ein guter Fotograf werden?

Man kann sich an Fotoakademien ausbilden lassen oder auch Studiengänge in den Bereichen belegen. Oftmals zielen diese Bildungsmaßnahmen darauf ab in ein Angestelltenverhältnis zu gehen. Für die Selbständigkeit als Fotograf ist das nicht zwingend notwendig.

Kann jeder Fotograf werden?

Jeder der ein Gewerbe anmeldet, darf Fotograf werden und als Profi arbeiten. Demnach ist die Ausbildung zum Fotografen oder ein Fotografiestudium keine Notwendigkeit mehr und JEDER kann Fotograf werden.


Julian
Julian

Hey... Ich bin Julian. Ich freue mich, dass du den Weg zu mir gefunden hast. Einer meiner absoluten Leidenschaften ist die Fotografie. Ich nutze jede freie Minute, um selber neues rauszufinden. Die Arbeit mit der Kamera und meiner Umgebung bringt mir Erfüllung. Lass uns gemeinsam an deinen Skills arbeiten, sodass du Fotos schießt, die zur unvergesslichen Erinnerung werden.

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